E2 - 20240316

Die Kunst des stetigen Lernens: Beeple zeigt mit seinen täglichen Kunstwerken die Kraft von konstantem Training, Feedback und Optimierung. Jeder kleine Fortschritt zählt, auch wenn es manchmal „Schrott“ sein mag, der dabei hervorgeht. Fehler sind Teil des Wegs zum Erfolg.

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Photo by Erick Butler / Unsplash

Beeple hat seit 6164 Tagen eine Serie an digitalen Kunstwerken veröffentlicht.

Seine Haltung zu seiner Kunst: Lieber jeden Tag ein kleines bisschen besser werden – als niemals fertig zu werden. Das Resultat einer Sammlung tausender Kunstwerke, die über viele Jahre eine Entwicklung dokumentieren, die mir Mut macht. Jeder fängt mal richtig klein an. Jedes große Handwerk hat seine Wurzel in konstant getaner Arbeit – stetig an sich zu arbeiten. Natürlich, es braucht auch einen Willen und Talent, aber ohne Konstanz, das heißt ohne 10’000 Stunden Übung, gelangt auch der talentierteste nicht zur Meisterschaft – zahlreiche Studien belegen das.(Gladwell, S. 38-76.)

Was soll das mit den 10’000 Stunden? Ich putze die Küche seit 10’000 Stunden, bin ich nun Meister im Küchenputzen?

Es kommt darauf an: Wenn man beim Golfen ein Stümper ist und dann 10’000 Stunden die schlechte Schlagtechnik trainiert, ist man danach etwas älter, aber immer noch stümperhafter Golfer.

Es kommt also darauf an, bewusst zu üben; in der Forschung heißt dies: deliberative practice.

Um wirklich besser zu werden, muss man seine Ausführung immer und immer wieder verändern; man muss das System optimieren, indem man Druck macht. Fehler zu machen, ist unumgänglich, damit die Grenzen der eigenen Fähigkeiten sich verschieben. (Goleman, S. 209.)